Sonntag, 26. April 2015

13. Kulturnacht

Gestern war sie nun die 13. Kulturnacht in Itzehoe.

Und heute sitze ich müde vor meinem Rechner, schwelge in Erinnerungen und schreibe diesen Post für Euch.

Die Kulturnacht gibt es in vielen Varianten in vielen Städten. Bei uns in Itzehoe öffnen neben dem Theater viele Geschäfte, Banken, Büros, Galerien, Museen und noch viele mehr ihre Pforten für die Kunst. An 40 Orten zeigen 49 Bands, Comedien, Chöre, Geschichtenerzähler, Alleinunterhalter, Tänzer, Varietekünstler und und und.



Warum auch immer, aber der Schatten ist nur im Blog zu sehen. Mist!

Ihr merkt bestimmt schon, man kann gar nicht alles schaffen. Bewaffnet mit dem Plan, wo was spielt und den Eintrittsbänder sind wir bereits um 18.30Uhr zu Beginn noch zu zweit losgezogen.

Die erste Runde führte uns zur Stärkung an einen Bratwurststand. Dann ging es aber wirklich mit der Kultur los.

Als erstes hat uns Peter Till der Musikmaschinist des "Universal Druckluft Orchester"begeistert.



Peter Till arbeitet mit dem ganzen Gefährt und singt und erzählt dabei.



Von hier aus haben wir einen kleinen Abstecher zu Sasa und dem Bootsmann gemacht. Die beiden CD´s von Sasa und der Bootsmann, die ich letztes Jahr gekauft habe, höre ich immer noch mindestens einmal in der Woche. Einfach nur schön.

Vorbei an der Galerie 11, das Programm startete erst etwas später, haben wir den Pappsalon besucht. Der Pappsalon ist immer eine Reise wert. Gestern abend war der Besuch doppelt schön, denn Jana Raile, die Geschichtenerzählerin, erzählte wunderschön, spannend und mit Witz ihre Geschichten.



In allen Geschäften werden die Regale und Kleiderständer an die Seite geräumt und die Fläche mit Stühlen und Bänken gefüllt.



Live ein wirkliches Erlebnis.

In allen Veranstaltungsstätten gibt es Kleinigkeiten zu essen und Getränke. Mein Mann hat spontan entschieden, das ich die neue Fritz Kola probiere. Während er auf das bewährte Misch Masch zurück griff.


Die Kola-Kaffee-Limonade war aber wirklich lecker. Sonst hätten wir auch getauscht. ;-)

Ab jetzt waren wir auch schon zu viert, denn das schöne in einer Kleinstadt ist, das man immer liebe Freunde trifft. Gemeinsam ging es weiter in eine Bank und zu einer Coverband. Nach einigen lustigen Treffen in den Straßen mit Freunden und den Straßenkünstlern - Elastic Soap Jazz -  strebten wir zur Buchhandlung. Der Künstler Rainer Zufall hatte sein Programm bereits gestartet und wir standen viel zu weit hinten. Die Künstler spielen übrigens immer 25 - 30min. Nach einer Pause geht es mit der gleichen oder einer anderen Gruppe weiter.

Freunde rieten uns in ein großes Bekleidungsgeschäft zu gehen. Dort startete das Programm in fünf Minuten. Also sind wir inzwischen mit 6 Personen weiter.

Hier war Wolfgang Grieger mit seinen High Nees.


Und wir haben Tränen gelacht.


Aber schaut selbst. Ich habe selten so viel Blödsinn gehört, so lustige Interpreten gesehen und verzweifelt versucht trotz Lachen mit zu Pfeifen.




Nach diesen Lachattacken war die Jazzband rundum Rainer Schnelle in einer Rechtsanwaltskanzlei eine wirkliche Herausforderung.
Der Jazz war wunderschön, aber ein absolutes Kontrastprogramm.

Unser Abschluß war dann im Architektenkontor Reimers & Weber. Peter Reimers rezitiert lyrische Fundstücke von Heine bis Busch, Tucholsky oder Kästner. Julia Weber singt mit einer faszinierenden Altstimme.

Danach gab es noch einen kleinen Abstecher zu einem Abschlußgetränk mit noch mehr Freunden ....

Um fast ein Uhr nachts haben wir dann unseren Babysitter erlöst und sind müde in unsere Betten gefallen.

Jetzt freue ich mich schon auf die nächste Kulturnacht 2016.

Viele Grüße
Gesche

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen